Projektträger Nabu Naturschutzstation Niederrhein

NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V.

Die NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V. in Kranenburg ist ein gemeinnütziger, ehrenamtlich getragener Naturschutzverein. Als eine von über 40 Biologischen Stationen in NRW liegen die Schwerpunkte der Tätigkeiten in der Erstellung und Fortschreibung von Biotopmanagementplänen, der Umweltbildung und der Betreuung von Schutzgebieten. Für diese werden Schutzmaßnahmen entwickelt und durchgeführt. Naturschutzmaßnahmen bauen auf langjährig erworbener Datenbasis aus kontinuierlichen Erfassungen auf. Die ganzjährig durchgeführten Gebietskontrollen erlauben eine differenzierte Erfolgskontrolle. Naturschutzziele werden im Dialog mit Landnutzern erfolgreich umgesetzt. Die NABU-Naturschutzstation Niederrhein kommuniziert ihre Arbeit regelmäßig in Form von Treffen mit Landnutzern und Behörden oder auf Versammlungen. Inhalte der Arbeit werden im Rahmen von Pressemeldungen, öffentlichen Veranstaltungen und der Zeitung des Kreisverbandes präsentiert. Eine wichtige Plattform für die Vermittlung von aktuellen oder detaillierten Informationen stellt die Website der NABU-Naturschutzstation Niederrhein dar. Aktuell betreut die NABU-Naturschutzstation Niederrhein sechs bedeutsame Naturschutzgebiete und bringt Erfahrungen in der Koordination nationaler und internationaler Projekte mit. So hat die Station das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt "Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln" koordiniert. Aktuell führt die NABU-Naturschutzstation Niederrhein ein weiteres LIFE-Projekt für die Entstehung einer durchströmten Nebenrinne im Naturschutzgebiet Emmericher Ward bei Emmerich durch.


Projektpartner Biologische Station


Biologische Station im Kreis Wesel

Die Biologische Station im Kreis Wesel e.V. (BSKW) wurde 1984 von engagierten Naturschützern aus den Reihen der Naturschutzverbände BUND und NABU gegründet. Hauptaufgabe der Biologischen Station sollte die Erfassung detaillierter Daten über die heimische Tier- und Pflanzenwelt sein. Bereits 1986 konnte der Verein nach bisher allein ehrenamtlichen Aktivitäten die ersten hauptamtlichen Mitarbeiter einstellen und damit sein Betätigungsfeld erweitern. Heute beschäftigt der Verein der Biologischen Station, in dem seit 1994 neben den Naturschutzverbänden auch der Kreis Wesel und der Regionalverband Ruhr Mitglieder sind, neun angestellte Mitarbeiter sowie drei Zivildienstleistende. Die Finanzierung des Stationsbetriebs basiert auf zugeteilten Mitteln des Landes NRW, des Kreises Wesel und des Regionalverband Ruhr (RVR); ein Teil der Naturschutzarbeit wird über Projekte und Spenden finanziert. Die Betreuung von Schutzgebieten bildet einen Schwerpunkt des umfangreichen Aufgabenfeldes der BSKW und bedeutet heute die Betreuung aller Naturschutzgebiete im Kreis Wesel mit einer Gesamtfläche von ca. 13.000 Hektar. Wichtigste Grundlage dieser Arbeit ist die Beobachtung der Bestände an zu schützenden Pflanzen und Tiere eines Gebietes. Mögliche Veränderungen dieser Bestände werden bewertet und ggf. Vorschläge zur Pflege und Entwicklung erarbeitet. Der Kontakt zu den Nutzern, vor allem der Land- und Forstwirtschaft, ist dabei ebenso wichtig wie die Einbeziehung der Öffentlichkeit. Ein großer Bereich zählt nach einer europäischen Richtlinie zum EU-Vogelschutzgebiet "Unterer Niederrhein", beziehungsweise zum noch größeren RAMSAR-Gebiet "Unterer Niederrhein" dem größten binnenländischen Feuchtgebiet internationaler Bedeutung in Deutschland.


Projektpartner Planungsbüro Koenzen


Planungsbüro Koenzen

Das Planungsbüro Koenzen arbeitet seit 1991 an der Schnittstelle Wasserwirtschaft und Gewässerökologie. Das Spektrum reicht von Forschungsvorhaben zur Gewässer- und Auenbewertung und -planung bis hin zur Baubegleitung vor Ort. Rund 20 Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Bereichen der Planung, Natur- und Ingenieurwissenschaften lösen gemeinsam komplexe planerische und wissenschaftliche Fragestellungen. Hierfür werden sowohl Erfassungen von abiotischen (z.B. bodenkundlichen oder flussmorphologischen Erhebungen) als auch von biotischen (z.B. Fische, Makrozoobenthos) Parametern erbracht. Die gewonnenen Daten werden in komplexen wasserwirtschaftlichen Planungen verarbeitet, die in Form von verschiedenen Gutachten (z.B. Umweltverträglichkeitsstudien, FFH-Verträglichkeitsstudien) zusammengestellt werden. Neben den Planungen werden auch konzeptionelle Studien für Gewässer (von kleinen Bächen bis hin zu Strömen) erstellt und Monitoringvorhaben betreut und durchgeführt. Auf zahlreichen Ebenen erfolgt eine Beratung zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie.


Projektpartner Universitaet zu Köln


Universität Köln, Ökologische Forschungsstation Grietherbusch

Die Ökologische Forschungsstation der Universität Köln in Grietherbusch im Kreis Kleve arbeitet in Forschungsprojekten zu gewässerökologischen Fragestellungen verschiedener Themenfelder wie Fluss- und Auenökologie, Populationsökologie von Fischen und anderen faunistischen Gruppen (z.B. Käfer, Libellen, Heuschrecken), angewandter Ökotoxikologie und der Auswirkung invasiver Arten auf die Lebensgemeinschaften unserer Gewässer.


Projektpartner
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Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV)

Länder erlassen eigene Gesetze und sind an der Entstehung von Gesetzen des Bundes (Bundesgesetze) beteiligt. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz plant und bereitet Gesetze des Landes (Landesgesetze) vor, die vom Landesparlament - dem Landtag NRW - behandelt und beschlossen werden. Es wendet Bundes- und Landesgesetze sowie europäisches Recht an, kontrolliert deren Realisierung und steuert diesen Prozess über seine Behörden vor Ort. Das Ministerium widmet sich gleichzeitig der Unterstützung, Beratung und finanziellen Förderung von Bürgerinnen und Bürgern, gesellschaftlichen Institutionen, Betrieben und Unternehmen. Es ist Partner bei der Erfüllung gesetzlicher Standards, es initiiert und fördert freiwillige Leistungen im Land. Die Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens erwarten vom Staat Gesprächskultur statt Bevormundung, höhere Effizienz und klare Entscheidungen. In diesem Sinne hat die Landesregierung auch die staatlichen Verwaltungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen reformiert.