Durchbruch Bislich-VahnumIm Projektgebiet liegen mehrere Restgewässer früherer Kiesabgrabungen, die zu einem durchgehenden Seitenarm des Rheins verbunden werden sollen. Die unterschiedlich tiefen Abgrabungsgewässer werden dabei nicht selbst verändert, sondern ihre Zwischenbereiche werden so ausgebaggert, dass auf 1,3 Kilometern Länge ein ausgedehntes Seitengewässer mit einer Breite von bis zu 120 Metern entsteht. Durch die Absenkung der Einlaufschwelle wird dieses Auenstillgewässer wieder stärker an die Dynamik des Rheins angebunden. Die einströmende Wassermenge wird durch ein Einlaufbauwerk und die Schwelle reguliert. Die Erdarbeiten zur Verbindung der vorhandenen Auengewässer zu einem zusammenhängenden Seitengewässer sollen in der zweiten Jahreshälfte 2016 beginnen und 2017 abgeschlossen werden.


Panorama Bislich-Vahnum